Schwerpunkt der Berufsorientierung in Jahrgang 9
- Schülerbetriebspraktikum
Der zentrale Baustein in Jahrgang 9 ist das dreiwöchige Betriebspraktikum.
Ziele:
- Einblick in den Arbeitsalltag eines Unternehmens erhalten.
- Eigene Interessen und Fähigkeiten überprüfen.
- Berufswünsche konkretisieren.
- Kontakte zu möglichen Ausbildungsbetrieben knüpfen.
Idealerweise wählen die Schülerinnen und Schüler einen Praktikumsplatz auf Grundlage ihrer Erfahrungen aus den Berufsfelderkundungen.
- Individuelle Beratung und Berufswahlpass
Während des Schuljahres finden weiterhin regelmäßige Beratungsgespräche statt.
Inhalte:
- Reflexion der bisherigen Erfahrungen.
- Überprüfung beruflicher Vorstellungen.
- Planung weiterer Schritte.
- Dokumentation im Berufswahlpass.
Diese Gespräche unterstützen die Schülerinnen und Schüler dabei, ihre Berufsentscheidung schrittweise weiterzuentwickeln.
- Anschlussvereinbarung (AV)
Im zweiten Halbjahr der Jahrgangsstufe 9 wird die sogenannte Anschlussvereinbarung erstellt.
Dabei werden gemeinsam mit einer Lehrkraft folgende Fragen bearbeitet:
- Welche berufliche Richtung erscheint aktuell passend?
- Welche nächsten Schritte sind notwendig?
- Welche Anschlussperspektive wird angestrebt (z. B. Ausbildung, weiterführende Schule)?
Die Vereinbarung dient als Orientierungshilfe und wird im Berufswahlpass dokumentiert. Sie ist nicht verbindlich, sondern kann später angepasst werden.
Rolle der Schule und externer Partner
- Lehrkräfte begleiten die Schüler:innen aktiv im Prozess und integrieren die Berufsorientierung in den Unterricht.
- Berufsberatung der Agentur für Arbeit unterstützt mit Informationen, Beratung und der Vorbereitung auf Ausbildungs- oder Studienentscheidungen.
- Betriebe und Institutionen stellen Praktikumsplätze für Betriebspraktika und Langzeitpraktika bereit.
